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Mit 2 Workshops auf der jobmesse münchen!

Am 25. und 26. Januar 2020 findet in München die 12. jobmesse statt.

An beiden Tagen sind wir jeweils mit dem Workshop “Social Sabbatical – Eine Auszeit als Lern- und Entwicklungsplattform ” vertreten und stehen danach noch für ein persönliches Info-Gespräch bereit.

Im jeweils 45-minütigen Workshop erfahren Sie wie Sie ein Social Sabbatical in das aktive Arbeitsleben einbinden und wie Sie sich neben dem sozialen Engagement gleichzeitig persönlich weiterentwickeln können.

jobmesse München

wann?
Samstag, 25. Januar 2020
Workshop: 12.40 – 13.25 Uhr

Sonntag, 26. Januar 2020
Workshop: 12.50 – 13. 35 Uhr

wo:
MOC München
Lilienthalallee 40
D-80939 München

Weitere Infos unter:

Jobmesse München

Karibu Tanzania

Tanzania einmal aus einer anderen Perspektive sehen
7-tägiger Aufenthalt in Dar-es-Salaam

Rechtsform oder Wertevorstellung

Die Entscheidung ist gefallen. Sie wollen sich in Ihrer Auszeit sozial engagieren. Und bei der Organisation und Durchführung brauchen Sie Unterstützung. Sie haben gewisse Vorstellungen und das Internet wirft eine unglaubliche Bandbreite an Möglichkeiten und Organisationen aus.

Da ist es nicht ganz einfach, sich im Dschungel der Anbieter zurecht zu finden. Und irgendwann stellt sich die Frage: Was macht eigentlich eine gute Freiwilligenagentur aus? Und welche ist die richtige für mich und meine Bedürfnisse?

Auf was Sie bei der Wahl achten und welche Fragen Sie im Vorfeld stellen sollten, habe ich in einem Artikel in der aktuellen Ausgabe von Voluntaris – Zeitschrift für Freiwilligendienste erörtert.

Sie brauchen Unterstützung bei der Auswahl der passenden Agentur?
Dann fordern Sie hier Ihre Checkliste an.

NEU: Live-Webinare

Aktuelle Termine für Live-Webinare

Es war die beste Entscheidung…

Bei so einer Referenz lacht mein Herz:

“Elke kennengelernt zu haben hat mich ermutigt, mich selbst herauszufordern, alltägliche Routinen hinter mir zu lassen und ein neues Kapitel in meinem Leben zu starten. Rückblickend war es die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können. Die Zusammenarbeit mit Elke war hervorragend. Ich durfte viel von ihrer Reiseerfahrung lernen, speziell in Vorbereitung auf meinen Einsatz. Und sie war rund um die Uhr erreichbar, wenn ich Hilfe gebraucht habe. Durch ihr weltweites Netzwerk an Projektpartnern konnten wir schnell ein passendes Projekt für mich finden, in dem ich mich super wohl gefühlt habe. Zurückgereist bin ich mit vielen neuen Inspirationen, neuen Freunden und neuen Erkenntnissen für meinen persönlichen und beruflichen Werdegang. Danke Elke für deine positive, ehrliche und angenehme Art. Ich würde mich jederzeit wieder auf das Abenteuer mit Manager für Menschen einlassen.”

Wenn du auch Lust auf ein Abenteuer hast, dann bewerbe dich jetzt!

Mein Leben in zwei Welten – Teil 2

Einige Wochen später, viele Eindrücke, Arbeiten und Erkenntnisse später, möchte ich gerne versuchen, Euch an meinem „Leben in zwei Welten“ teilhaben zu lassen. Bei Lesedi la Batho hat die Arbeit an vielen verschiedenen Ebenen für mich begonnen. Im Moment lebt die Hilfsorganisation von wenigen großen Spenden aus Fördertöpfen, Hilfsprogammen oder Organisationsspenden. Grundsätzlich gibt es daran nichts auszusetzen – es führt allerdings dazu, dass zum einen nur detailliert beschriebene Projekte (und die dazugehörigen Personen) gesponsert werden und zum anderen auch, dass durch den Wegfall eines „Spenders“ ein riesiges Loch entsteht. Daher habe ich angeregt, die Privatspenden  (insbesonders monatliche) aus- bzw. aufzubauen.

Und daran arbeitet Lesedi jetzt mitunter. So sind die Tage in der Community mit Konzept und Ideen für neue Marketingaktivitäten geprägt. Es wird gerade an einer ganz neuen Website gearbeitet, die Strategie, die Inhalte und Zyklen des Quartalsnewsletters werden überdacht/geändert, Flyer und andere Marketingmaterialien auf Vordermann gebracht. Und auch dank Unterstützung von Freuden aus Deutschland werden die „nötigen Grafikdateien “ upgedatet und für alle relevanten Personen zentral verwaltet. Ja, da ist noch einiges an Arbeit zu tun, was aber bei Mary (der verantwortlichen Person für Marketing) in guten Händen liegt. Sie frägt mich wissbegierig aus, brainstormt mit mir und hat selbst auch neue und gute Ideen, die es zu verwirklichen gilt. Ich hoffe, in meinen letzten zwei Wochen hier noch viel Wissen, Know how und Ideen hinterlassen zu können.

Sicher ist auf jeden Fall, dass noch viel „praktische“ Arbeit vor ihnen liegt. Aber mein Augenmerk liegt mehr auf den Know how Transfer. Gerade im Marketing ist ein klar definiertes Ziel essenziell wichtig und die tatsächliche Erstellung eines Flyers nur das Resultat. Und genau dies versuche ich täglich zu transportieren.

Aber auch außerhalb von Lesedi la Batho gibt es einiges für mich zu tun. Schließlich musste auch das Land erkundet werden. Daher habe mich auch recht schnell an die Recherche gemacht, wie ich meine Freizeit verbringen kann. Die ersten Wochenenden habe ich Sonntags mit einer Gruppe von Meetup beim Wandern verbracht. So konnte ich doch einige Hiking-Trails in und um Gauteng kennenlernen. Sowohl von Leuten, als auch von der Landschaft eine neue Erfahrung für mich,  interessant und aufschlussreich. Leider sind die meisten „hikes“ eher Spaziergänge für einen Voralpenlandbewohner. Die Wanderungen sind in der Regel über 200 bis 450 Höhenmeter und es werden mehr Kilometer als Höhenmeter absolviert. Auch einmal schön, aber nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. 

Nachdem ich dann hörte, dass über Ostern Lesedi eine Woche Osterferien hat, stand mein Plan schnell fest. Ich habe schön öfters von dem Wander- und Naturparadies La Reunion gehört. Dies befindet sich oberhalb von Mauritius und ist ein französisches Übersee Departement. 

Aber das sollte nicht das einzige Weltkulturgebiet werden, das ich in Afrika ansehen würde. Daher ging es erst einmal für ein Wochenende nach Zimbabwe, um die Victoria Falls anzusehen. Zimbabwe war einst ein Vorzeigestaat in Afrika, aber leider hat der ehemalige Präsident Mugabe das Land in den Ruin getrieben. Auch in Mabopane sind viele Flüchtlinge aus Zimbabwe. Für uns nicht vorstellbar, dass Menschen ihre Heimat verlassen, um in einem anderen dritten Weltstaat in Slums zu leben. Das lässt erahnen, wie groß die Verzweiflung und Armut in deren Land sein muss. Der Zustand des Landes ist alleine schon am Flughafen bei der Einreise zu erahnen. Wirklich schlimm, was ein Mensch mit Korruption, Unterschlagung und Vetternwirtschaft so alles anstellen kann. Dennoch erwarten einen unfassbar freundliche und aufgeschlossene Menschen. Sicherlich ist der Ort Victoria Falls nicht repräsentativ für das Land, da es den Menschen hier durch den Tourismus verhältnismäßig gut geht. Dennoch ist hier alles viel einfacher und man sieht die Armut an allen Ecken. Mittlerweile gibt es wieder eine eigene Währung im Land namens „Bond“, die aber nur für Einheimische am Geldautomaten zu haben ist. Als Tourist musst du Dollar und Kreditkarte im Gepäck haben. Im Land kommt man auf regulärem Weg (Bank, Wechselstuben usw.) an kein Geld. 

Aber die Victoria Falls sind einfach unfassbar, man sollte sie auf jeden Fall gesehen haben. Es ist wirklich schwierig zu beschreiben, wie toll und auch etwas magisch dieser Ort ist, das muss wohl jeder selbst erleben.

Zwischen meinem Wochenendtrip und Osterurlaub lagen zwei Wochen, in denen intensiv an Website und Vorbereitung für die Career Expo gearbeitet wurde. Das Konzept für die Homepage wurde gefixt und auch amerikanische Volunteers, die an der Universität von Pretoria ein Semester studieren, haben sich bereit erklärt, einen Teil der Seite zu erarbeiten. Mit großer Vorfreude und Spannung ging es dann über Ostern auf die tropische Insel. Mit einer fünf-tägigen Wanderung, die über 7000 Höhenmeter und 64KM lang durch das Mafate-Gebiet ging, habe ich meine Osterferien verbracht – unfassbar schön und verständlich, dass dies zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Ich habe vor dieser Wanderung noch nie eine solche Vielfalt an Fauna und Flora erlebt. Obwohl ich lediglich durch das Mafate-Gebiet gewandert bin und zwei der insgesamt fünf Gebiete kurz gestriffen habe, war von tropischen Obstbäumen bis zu Nadelwäldern alles dabei. Traumblicke und vor allem bestes Wanderwetter.

Zum Abschluss wurden noch drei Tage Erholung am Traumstrand eingelegt. Aber das Erlebte beschreiben die Bilder besser.

Jetzt ist nur noch die Frage offen, wie es zu dem Titel des Blogs kam? Tja, Südafrika ist für mich ein extrem schönes Land mit netten und aufgeschlossenen Menschen. Aber das Leben hier ist schwer zu beschreiben und hat so viele Facetten, die kein klares Bild zeichnen. Der Unterschied zwischen Reich und Arm, Rassismus gegenüber Schwarzen, aber auch Weißen. Essen wie in einer Metropole eines Erste-Welt-Landes, während man von jemandem in Fetzen beäugt wird. Dies sind nur einige von vielen Beispielen, die einem auf einer Urlaubsreise nicht unbedingt auffallen – aber in einem dreimonatigen Sabbatical einer nicht touristischen Stadt ist dieser Kontrast täglich zu sehen. Ich selbst kann und will mir auch hierzu kein Urteil abgeben, da es kein Richtig oder Falsch gibt. Die Wahrheit liegt wohl immer im Auge des Betrachters. Ich für meinen Teil nehme viele Eindrücke, Erfahrungen, Erlebnisse und Erkenntnisse mit nachhause. Ich weiß mittlerweile wieder vieles, das in Deutschland selbstverständlich ist, mehr zu schätzen – stehe aber wohl auch kritischer unserem selbstverständlichen gegenüber. 

Das Resumè meines Sabbaticals ist auf jeden Fall durchwegs positiv. Ich möchte keine Minute meiner Zeit missen und ich weiß eines mit Gewissheit: Es hat mir sehr geholfen, einen unbequemen, unbekannten Schritt zu gehen, um mich und mein Leben noch mehr zu schätzen.

Danke Lesedi, Danke an meine Frau, Danke an Manager für Menschen und Rays of Hope für diese Lebenserfahrung! 

Once a Lesedi – always a Lesedi!

Workshop ‘Social Sabbatical – Mehr als eine Auszeit’

Sie interessieren sich für einen Einsatz als Berater auf Zeit?

Dann merken Sie sich jetzt schon Ihren Termin für einen der Workshops vor.
Ob als Vorbereitung für Ihren fest terminierten Einsatz oder als Entscheidungsgrundlage. Unsere Workshops bieten interkulturelles Training und den Austausch mit aktuellen und ehemaligen Beraten auf Zeit und sind so die optimale Basis für Ihren sicheren und nachhaltigen Einsatz.

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